Kinderunis

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Freitag, 24. April 2020

Medienzentrum München des JFF unterstützt und begleitet verschiedenste Medienprojekte zur Einbindung von Kindern und Jugendlichen in alle gesellschaftlichen Prozesse




Für die Weiterentwicklung von Bildung und Kultur im digitalen Zeitalter wirkt die Corona-Krise offenbar als Katalysator. Aus den zaghaften Versuchen zur Ermöglichung umfassender Teilhabe im Netz ist über Nacht zwingende Notwendigkeit geworden, um Information, Kommunikation und soziale Interaktion mit Leben zu füllen. Digitale Kanäle wirken mehr denn je als Kitt für die gesamte Gesellschaft.

Die Corona-Pandemie verändert derzeit das Leben aller Menschen. Sorge um die eigene Gesundheit, Ängste im Hinblick auf wirtschaftliche Folgen und Skepsis gegenüber politischen Entscheidungen sind ebenso real wie die Herausforderungen beruflichen, schulischen und privaten Alltag neu zu organisieren. In dieser Situation leistet derzeit die Medienpädagogik einen erheblichen Beitrag. und bietet Ideen, wie Teilhabe, Kooperation, Innovation und (Bildungs-)Gerechtigkeit neu gedacht werden können.

Medienpädagogik in der digitalen Welt sorgt in diesem Verständnis für neue Kontakte und begleitet innovative Zugänge zu Bildung, Kultur und sozialem Miteinander. Digitale Angebote in den Bereichen Schule, Streaming-Dienste aus Museen oder Plattformen für virtuelle Meetings werden durch medienpädagogische Fachkräfte gerahmt und weiterentwickelt.

Digitale Spaltung wird sichtbar
Die aktuelle Verlagerung zahlreicher Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten in den Online-Bereich offenbart gleichzeitig ein massives Problem in der Gesellschaft, auf das JFF – Institut für Medienpädagogik seit vielen Jahren hinweist. Wenn Information, Bildung, Kommunikation und Interaktion hauptsächlich virtuell stattfinden, wird aktuell die digitale Spaltung (digital divide) sichtbarer denn je. Soziale, kulturelle und ökonomische Teilhabe stehen leider immer noch in unmittelbarer Abhängigkeit zum sozio-ökonomischen Status von Kindern, Jugendlichen und deren Familien. Inklusion, Integration und medienkompetentes Agieren erreichen nur einzelne Teile der Gesellschaft.

Medienpädagogik konkret – auch in der Corona-Krise
Das Medienzentrum München des JFF (MZM) ist eine medienpädagogische Einrichtung der Landeshauptstadt München in Trägerschaft des JFF – Institut für Medienpädagogik. Die Einrichtung steht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendmediengruppen aus München zur Verfügung. Seinen Zielen entsprechend regt das MZM Kinder und Jugendliche zum aktiven und kreativen Umgang mit den Medien an und fördert damit die Entwicklung von Medienkompetenz.

Aktuell sind die Räumlichkeiten des MZM aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Die Angebote laufen in der Mehrzahl jedoch weiter und wurden vollständig auf Online-Kanäle umgestellt. In einem ersten Schritt wurden dazu die digitalen Ressourcen ausgebaut und Konzepte zur Teilhabe von Heranwachsenden entwickelt.

Neben zeitlich offen strukturierten Angeboten bietet das MZM aktuell verschiedene Online-Workshops an. Auf eigenen Plattformen wurde die Möglichkeit geschaffen, Ideen und eigene Medienprojekte zu präsentieren. Darüber hinaus wurden die bereits bestehenden datenschutzsensiblen Videochaträume ausgebaut.

Bereits in den ersten Tagen nach Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen wurde die Plattform #corona_alleinzuhaus ins Leben gerufen. Darauf werden Videos, Fotos, Podcasts, Memes oder einfach lose Gedanken, Reportagen oder Tagebuch-Einträge gesammelt und vorgestellt. Mitmachen ist für alle möglich. Mittlerweile beteiligen sich neben Kindern und Jugendlichen auch Familien und andere Münchner Einrichtungen. Derzeit werden auf der Plattform Kreativ-Challenges initiiert.

„Wir sind nicht weg, wir sind nur zu Hause“ lautet das Motto der Jugendredaktion Dein LiFE. Die Lust am Austausch innerhalb der Redaktion hat in den zurückliegenden Tagen eher noch zugenommen und im Format LiFE Dailies werden für IGTV im Instagram-Channel täglich Clips und Reflexionen über den Alltag in Zeiten von Corona gepostet. Die Redaktion der jungen Talente auf egoFM produziert mit Smartphones von zu Hause aus.

All-online-Workshop-Formate und medienpädagogische Beratung
Das Medienzentrum München bietet aktuell u.a. diese Workshops an:
  • Beim PhoneLab geht es darum, das Smartphone clever zu nutzen. Im Fokus stehen die Fragen danach, wie man sich in Zeiten von Corona informiert und Fake News entlarvt. Außerdem wird das Smartphone zum mobile Produktionsstudio für Stop-Motion-Filmen und zum gemeinsamen Spielplatz.
  • Vom 4. bis 8. Mai können Jugendliche lernen, wie mit Javascript eigene Games programmiert werden. Der Workshop findet ebenso komplett online statt.
  • Programmieren lernen mit Minecraft? Das Webinar Let’s Code Minecraft der ComputerSpielAkademie besteht aus einem Videokurs, bei dem täglich neue Episoden veröffentlicht werden. Nachmittags ab 16.00 Uhr treffen sich zusätzlich alle Teilnehmenden in Minecraft und auf Twitch im Livestream.
  • Bis im Alltag wieder Normalität einkehrt, wird noch einige Zeit vergehen. Das MZM hat deshalb auf der Website Medien im Ausnahmezustand Tipps für Kinder, Jugendliche und Eltern zum Umgang mit Medien in dieser Zeit zusammengestellt.
  • Während das Pixel – der Raum für Medien, Kultur und Partizipation im Gasteig geschlossen ist, unterstützt das Team gemeinsam mit den Kolleg*innen von West up! den Verein Kulturraum e.V., der möglichst vielen Menschen die Türen zur digitalen Welt eröffnen möchte. Individueller Support wird über Digitale Hilfe am Telefon angeboten. 
Teilhabe – über die Corona-Krise hinaus
Das Medienzentrum München des JFF unterstützt und begleitet auch in der aktuell schwierigen Lage Kinder, Jugendliche, Eltern, Familien und pädagogisch Tätige in der Bewältigung der anstehenden Herausforderungen. Dabei verfolgen alle Projekte konsequent partizipatorische Ansätze und ermöglichen damit umfassende Teilhabe an allen relevanten Prozessen und Entscheidungen für Heranwachsende. Der Medienpädagogik im Verständnis des MZM kommt aktuell und weit darüber hinaus eine zentrale Bedeutung in der Ausgestaltung des demokratischen Gemeinwesens zu.
Weitere Informationen zum MZM
Weitere Informationen zum MZM
Pressekontakt: Medienzentrum München | Anja Berg | Tel.: +49 (0)89.12 66 53-0 | Messenger: 0160.162 24 24 | medienzentrum@jff.de 

„Schüler unbürokratisch mit digitalen Endgeräten ausstatten“ Nordrhein-Westfälischer Lehrerverband: Zuschuss von 150 Euro für einkommensschwache Familien reicht nicht aus


Düsseldorf24.04.2020 - Der Nordrhein-Westfälische Lehrerverband (NRWL) begrüßt die Pläne der Bundesregierung, zusätzliche 500 Millionen Euro für mobile Endgeräte für bedürftige Kinder aufzuwenden, um ihnen das Homeschooling zu erleichtern. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hatte am Donnerstag mitgeteilt, diese Summe zusätzlich zu den fünf Milliarden Euro des Digitalpaktes zur Verfügung zu stellen. Pro Schüler soll ein Zuschuss von 150 Euro angesetzt werden. „Das ist ein guter Beitrag, um die Bildungsungerechtigkeit etwas auszugleichen. Gerade in den vergangenen Wochen haben wir gesehen, dass Homeschooling manchmal gar nicht möglich ist, weil Kinder keine entsprechenden Endgeräte wie Tablets oder Computer haben“, sagt Andreas Bartsch, Präsident des Nordrhein-Westfälischen Lehrerverbands (NRWL).

„Allerdings ist mit 150 Euro kein Computer zu bezahlen, alle Beteiligten müssen sich nun Gedanken machen, wie einkommensschwachen Familien zügig und unbürokratisch geholfen werden kann“, betont Bartsch. Deshalb sind nach Ansicht des NRWL Nachbesserungen beim Digitalpakt unverzichtbar. Aus den Mitteln des Digitalpaktes dürfen bislang höchstens 20 Prozent insgesamt und höchstens 25.000 Euro pro Schule für die Anschaffung von Endgeräten ausgegeben werden. „Mit diesen Geldern können bestenfalls einzelne Tablet-Klassen an den Schulen ausgestattet werden. Es ist daher unerlässlich, dass zum einen die Deckelung auf maximal 20 Prozent der Kosten für Endgeräte aufgehoben wird. Außerdem brauchen wir eine Aufstockung der 500 Millionen Euro, damit wenigstens alle bedürftigen Schülerinnen und Schüler mit Leih-Endgeräten ausgestattet werden können“, fordert Präsident Andreas Bartsch.

„Die angemessene Ausstattung jeder Schülerin und jedes Schülers mit den erforderlichen digitalen Endgeräten ist kein Luxus, sondern müsste im Jahr 2020 eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.“
Die Schulschließungen wegen der Corona-Pandemie hätten sehr deutlich die Defizite der Digitalisierung von Schule offenbart. „Kolleginnen und Kollegen haben im Rahmen ihrer unterschiedlichen technischen Ausstattungen an den Schulen ihr Möglichstes an E-Learning versucht. Dafür danken wir ihnen ganz besonders. Das war ein regelrechter Crashkurs in Sachen Digitalisierung für alle Beteiligten“, so Andreas Bartsch. Auch die Debatte um den Datenschutz bei der Nutzung von WhatsApp, Facebook oder Zoom durch die Schulen zeige, wie engagiert Schulen und Lehrkräfte versuchen, in der Corona-Krise ihre Schülerinnen und Schüler über jeden erreichbaren Kommunikationskanal anzusprechen.

„Jetzt gilt es mit Vollgas den Digitalpakt an den Schulen umzusetzen, damit in den kommenden Monaten, solange die Pandemie uns alle noch fordert, Blended Learning möglich ist, also eine Mischung aus Präsenzunterricht und Online-Lernen zu Hause“, erklärt Bartsch. Allerdings bringe die Ausstattung mit Endgeräten nur etwas, wenn auch an der Schule eine funktionierende Lernplattform vorhanden ist.
Nordrhein-Westfalen hat es bislang nicht geschafft, eine funktionierende digitale Schulplattform aufzubauen. Seit 2015 wird LOGINEO NRW im Auftrag des Schulministeriums entwickelt. Wegen technischer Probleme wurde die Einführung im Oktober 2017 zeitweise ausgesetzt. Mittlerweile wird die Plattform an Schulen unterschiedlicher Schulformen getestet und weiter optimiert. „Das Fehlen einer offiziellen schulischen Kommunikationsplattform macht sich jetzt bemerkbar bei denen, die ausschließlich auf LOGINEO NRW gewartet haben“, sagt Bartsch.

Der im Mai 2019 verabschiedete Digitalpakt sieht vor, dass die Kommunen in Abstimmung mit den Schulen die notwendigen Voraussetzungen schaffen müssen, damit digitaler Unterricht gelingt. Die fünf Milliarden Euro aus dem Digitalpakt – für NRW stehen davon etwa 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung – werden aber nur zögerlich abgerufen. Bislang seien erst 30 Prozent der Mittel nachgefragt worden, berichtet der NRWL. „Es gibt durchaus Schulen, die in der Vergangenheit schon für eine gute technische Infrastruktur wie W-LAN oder Notebooks gesorgt haben. Doch das Bild gleicht eher einem Flickenteppich, flächendeckend stecken wir hier in NRW noch in den Kinderschuhen“, bedauert Bartsch.

Kontakt für die Presse:
Nordrhein-Westfälischer Lehrerverband (NRWL)
Graf-Adolf-Str. 84
40210 Düsseldorf
http://www.nrwl.de

Uta Brockmann
Telefon: 0211-17744120
Fax: 0211-161973
E-Mail: uta.brockmann@nrwl.de
Andreas Bartsch, Präsident NRWL
Mobil: 0174-3325413
Nordrhein-Westfälischer Lehrerverband (NRWL):
Im NRWL haben sich die drei weiterhin eigenständigen Organisationen Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen (PhV NW), Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen in NRW (vLw NRW) und Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Berufskollegs in NRW (vlbs) zusammengeschlossen. Die Verbände vertreten zusammen 30.000 Mitglieder an Gymnasien, Wirtschaftsschulen und Berufskollegs in NRW, der NRWL ist damit die mitgliederstärkste Organisation im Schulbereich in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt sind hier an den Schulformen Gymnasien, Wirtschaftsschulen und Berufskollegs rund 75.000 Lehrerinnen und Lehrer beschäftigt. Der NRWL setzt sich für attraktive Rahmen- und Arbeitsbedingungen und gemeinsame berufspolitische Ziele ein, um eine qualitativ hochwertige Bildung und Erziehung mit konkreten Berufs- und Studienperspektiven für junge Menschen zu ermöglichen. Der NRWL hat seinen Sitz in Düsseldorf. Weitere Informationen unter www.nrwl.de

Mittwoch, 8. April 2020

Zuhause programmieren lernen – Fraunhofer IAIS verschenkt 2000 Mini-Computer an Kinder in NRW





08. April 2020
NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: »Wir wollen Kinder spielerisch für das digitale Lernen begeistern und ihr Interesse für das Programmieren wecken.«
 
 
 
Die Notwendigkeit und Chancen der Digitalisierung werden in Zeiten von Corona immer deutlicher. Lehrkräfte, Schüler*innen und auch Eltern sind vermehrt auf digitale Lernmittel angewiesen. Mit Roberta4Home unterstützt das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS gemeinsam mit der Kompetenzplattform KI.NRW des Landes Nordrhein-Westfalen Menschen beim Lehren und Lernen in den eigenen vier Wänden: 2000 Calliope mini-Computer stehen ab sofort interessierten Familien und (digitalen) Klassen in NRW zum Programmieren auf der Fraunhofer-Plattform »Open Roberta« zur Verfügung – praxisnah, sicher, hands-on.

Die Schulen sind geschlossen, doch das Lernen geht weiter. Nicht nur Erwachsene nutzen im »Home Office« vermehrt digitale Medien – auch Kinder und Jugendliche steigen, von Lern-Apps bis hin zu virtuellen Turnstunden, neu in die digitale Welt ein. Mit dem Projekt »Roberta4Home« verfolgt die Roberta-Initiative des Fraunhofer IAIS in Zusammenarbeit mit der Kompetenzplattform KI.NRW ein gemeinsames Ziel: Möglichst viele Schülerinnen und Schüler sollen zuhause hands-on programmieren lernen können. Dafür spendet das Fraunhofer IAIS 2000 Calliope mini-Computer an Familien und Grundschullehrkräfte in NRW. Interessierte können sich ab sofort online für einen Mini-Computer bewerben: www.roberta4home.de

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) des Landes Nordrhein-Westfalen, unterstützt das Projekt als Schirmherr: »Digitale Lernkonzepte bieten tolle Möglichkeiten, um auch während der vorübergehenden Schulschließung spielerisch die Welt zu entdecken und Schlüsselkompetenzen aufzubauen. Ich begrüße es deshalb sehr, dass Roberta4Home Hardware bereitstellt, damit Mädchen und Jungen in den eigenen vier Wänden das Programmieren erlernen können. Das Projekt Code4Space, bei dem die beste Idee mit auf die Internationale Raumstation ISS fliegen kann, ist ein einmaliger Anreiz für alle Kinder, gerade jetzt mit dem Coden zu beginnen.«

Programmieridee mit Open Roberta entwickeln – Calliope mini anfordern

Mit dem Projekt knüpft das Fraunhofer IAIS an den Grundschulwettbewerb »Code4Space« an, den das Institut im März gemeinsam mit der Stiftung erste deutsche Astronautin gGmbH gestartet hat. Im Rahmen des Wettbewerbs können Kinder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre eigenen Programmier-Experimente mit dem Calliope mini für den Einsatz im Weltraum entwickeln. Die Open-Source-Programmierplattform »Open Roberta« von Fraunhofer IAIS ermöglicht Teilnehmenden einen kinderleichten Einstieg ins Coden. Die beste Wettbewerbsidee fliegt mit Unterstützung der Google Zukunftswerkstatt zur Internationalen Raumstation ISS.

Roberta4Home bietet jetzt die Chance, einen Calliope mini kostenfrei zu erhalten, damit zuhause programmieren zu lernen und nach den Sternen zu greifen. Mitmachen ist ganz einfach: »Eltern oder Lehrkräfte überlegen gemeinsam mit ihren Grundschulkindern (ab Klasse 2), gern auch in virtuellen Teams mit Freunden oder Geschwistern, was sie mit einem Mini-Computer zuhause, in ihrer Schule, in der Natur oder sogar für das Weltall programmieren wollen«, erklärt Thorsten Leimbach, Leiter der Roberta-Initiative. »Die Ideen können einfach als Video, Fotos, Zeichnung oder Beschreibung in Textform über ein Online-Formular eingereicht werden. Die ersten 2000 Einsendungen bekommen je einen Calliope mini nach Hause und können dann direkt mit dem Programmieren loslegen.«

Ausbau des Programms Roberta4Home – Unterstützer gesucht

Unterstützt wird das Projekt von der Kompetenzplattform KI.NRW. »Unser Ziel besteht darin, wissenschaftliches Know-how zum Thema Künstliche Intelligenz in die Anwendung zu bringen und die berufliche Qualifizierung auf diesem Gebiet zu fördern. Durch die Zusammenarbeit mit Roberta4Home können davon auch schon die Jüngsten in NRW profitieren«, sagt Dr. Dirk Hecker, wissenschaftlicher Direktor der Kompetenzplattform KI.NRW.

Nach dem Start von Roberta4Home plant das Fraunhofer IAIS, das Programm mit weiteren Themenschwerpunkten fortzusetzen und bundesweit zu verankern. Das Roberta-Konzept der Initiative bietet entsprechend des Leitprinzips »Lebenslanges digitales Lernen« auch Inhalte für Kinder und Jugendliche bis Sek II sowie für Auszubildende und Mitarbeitende bis ins Management. »Gemeinsam mit Partner*innen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft wollen wir im Rahmen von Roberta4Home fortlaufend Aktionen initiieren, die auch ältere Zielgruppen ansprechen, motivieren und befähigen, Kenntnisse im Bereich Programmierung und digitale Kompetenzen aufzubauen«, sagt Thorsten Leimbach. »Wir laden Sie ein: Stärken Sie mit uns eine Generation, die unsere digitale Welt nicht nur nutzen, sondern sie aktiv mitgestalten will!«


 
Jetzt um einen Calliope mini bewerben!
Alle Infos und Teilnahmeformular: www.roberta4home.de

Sie wollen Roberta4Home unterstützen?
Kontaktieren Sie die Roberta-Initiative: roberta-zentrale@iais.fraunhofer.de

Weitere Informationen:
Infos zum Wettbewerb Code4Space: www.code4space.org
Das Fraunhofer IAIS: www.iais.fraunhofer.de
Die Kompetenzplattform KI.NRW: https://www.ki.nrw/



Kontakte
 
 
 

Katrin Berkler
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS
Schloss Birlinghoven, 53757 Sankt Augustin
pr@iais.fraunhofer.de
Telefon 02241 14-2252


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Elena Zay
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS
Schloss Birlinghoven, 53757 Sankt Augustin
pr@iais.fraunhofer.de
Telefon 02241 14-1971


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Mirco Lange
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Kompetenzplattform KI.NRW
Schloss Birlinghoven, 53757 Sankt Augustin
kinrw-pr@iais.fraunhofer.de
Telefon 02241 14-1556


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Donnerstag, 19. Dezember 2019

Einstein & Weihnachten



"Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein erfolgreicher Mensch zu sein, sondern ein wertvoller." 
Albert Einstein


Gut, dass wir das geklärt haben.

Dann kann ja jetzt Weihnachten so richtig gefeiert werden.

Herzliche Grüße an alle.
Frohe Weihnachten!

Lilli Cremer-Altgeld

Brrrr-Nina! BERNINA zeigt Ihnen das geheime Leben der Nähfüsse


Hier geht es zum Video 

Was machen BERNINA Nähfüsse, wenn sie sich unbeobachtet fühlen? Ein Team von BERNINA hat sich im Schnee auf die Spur der kleinen Kerle gemacht. Mit dem Video, das dabei entstanden ist, können wir Ihnen einige der geheimen Abenteuer unserer Lieblings-Zubehörteile zeigen:


Erstmals wurde beobachtet und in spektakulären Bildern festgehalten, was Nähfüsse während der Festtage tun. Welche Bedeutung diese Entdeckung für die Nähwelt hat, zeigen die Reaktionen auf Social-Media-Kanälen weltweit. Alleine über den Kanal unserer Tochtergesellschaft BERNINA of America wurde das Video schon 12'000 Mal aufgerufen.

BERNINA International AG | http://www.bernina.com
Seestrasse 161 | CH-8266 Steckborn

Montag, 16. Dezember 2019

20 Schulen im Rennen um den Deutschen Schulpreis 2020


20 Schulen dürfen sich ab heute Hoffnung auf den Deutschen Schulpreis 2020 machen. Eine Jury aus Praktikern und Bildungswissenschaftlern hat sie auf der Basis umfangreicher Bewerbungsunterlagen ausgewählt. In den kommenden Wochen werden Juryteams die TOP 20-Schulen besuchen und begutachten. Dazu werden Gespräche mit Schulleitung, Lehrern, Schülern und Eltern geführt, Unterrichtseinheiten und Projekte besucht. 

Im Anschluss an die Schulbesuche nominiert die Jury Ende März bis zu 15 Schulen für den Deutschen Schulpreis 2020. Die nominierten Schulen nehmen an der feierlichen Preisverleihung im Sommer 2020 in Berlin teil. Dann entscheidet sich, wer die begehrten Preise mit nach Hause nehmen wird. Der Gewinner des Hauptpreises erhält 100.000 Euro, die weiteren fünf Preisträger zusammen nochmals insgesamt über 100.000 Euro. 

Alle nominierten Schulen, die nicht mit Preisen ausgezeichnet werden, erhalten Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 5.000 Euro. Darüber hinaus profitieren die Schulen, die von der Jury besucht werden und keinen Preis erhalten, vom Schulentwicklungsprogramm des Deutschen Schulpreises. Über zwei Jahre erhalten sie eine individuelle Prozessbegleitung und nehmen an Seminaren und Vernetzungsangeboten teil. 

Der Deutsche Schulpreis

Die Robert Bosch Stiftung GmbH vergibt den Deutschen Schulpreis seit dem Jahr 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Er ist der bekannteste, anspruchsvollste und höchstdotierte Preis für gute Schulen im Land. Kooperationspartner sind die ARD und die ZEIT Verlagsgruppe. Seit dem Start des Programms haben sich rund 2.000 Schulen für den Preis beworben. Bei der Entscheidung über die Preisträger bewertet die Jury sechs Qualitätsbereiche: „Leistung“, „Umgang mit Vielfalt“, „Unterrichtsqualität“, „Verantwortung“, „Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner“ und „Schule als lernende Institution“. Diese Merkmale sind inzwischen als Kennzeichen für gute Schulqualität allgemein anerkannt.


Für mehr gute Schulen!

Unter dem Motto „Für mehr gute Schulen!“ haben es sich die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung zum Ziel gesetzt, die Qualität von Schule und Unterricht in Deutschland nachhaltig zu verbessern. Die beiden Stiftungen unterstützen bundesweit Schulen bei ihrer Schulentwicklung und bieten dazu praxisorientierte Programme für alle Schularten an. Im Mittelpunkt steht dabei die hervorragende pädagogische Arbeit, die viele gute Schulen in Deutschland bereits leisten. Diese Leuchttürme zeichnen die beiden Stiftungen jährlich mit dem Deutschen Schulpreis aus und machen exzellente Praxis damit sichtbar.

Die Deutsche Schulakademie (www.deutsche-schulakademie.de), eine Tochter der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung, bereitet die Konzepte der ausgezeichneten Schulen auf und organisiert auf dieser Grundlage Fortbildungsmaßnahmen und Schulentwicklungsangebote, um mit dem Wissen aus den Preisträgerschulen anderen Schulen Impulse zu geben, die eigene Schulentwicklung in die Hand zu nehmen. 

Das Deutsche Schulportal (www.deutsches-schulportal.de) stellt als Onlineplattform die erfolgreichen Konzepte der Preisträgerschulen einer breiten Öffentlichkeit vor. Neben den Konzepten bietet das Schulportal aktuelle Informationen und Beiträge zu den Themen Schulpraxis, Bildungspolitik und Wissenschaft. Das Deutsche Schulportal ist eine Initiative der Robert Bosch Stiftung, der Deutschen Schulakademie und der Heidehof Stiftung in Kooperation mit der ZEIT Verlagsgruppe. 

Mehr Informationen finden Sie auf dem Deutschen Schulportal und unter www.deutscher-schulpreis.de

Der Deutsche Schulpreis 2020 (sortiert nach Bundesland)
Name der Schule/ Ort/ PLZ/ Bundesland
  • Grundschule SchuttertalSchuttertal, 77978, Baden-Württemberg
  • Hardtschule DurmersheimDurmersheim, 76448, Baden-Württemberg 
  • Grund- und Mittelschule ThalmässingThalmässing, 91177, Bayern
  • Gymnasium OttobrunnOttobrunn, 85521, Bayern
  • Friedensburg-Oberschule BerlinBerlin, 10623, Berlin
  • Kinderschule BremenBremen, 28207, Bremen
  • Stadtteilschule Öjendorf, Hamburg, 22117, Hamburg
  • Blücherschule-Europaschule, Wiesbaden, 65195, Hessen
  • Oswald-von-Nell-Breuning-Schule, Rödermark, 63322, Hessen
  • BBS EinbeckEinbeck, 37574, Niedersachsen
  • Lernhaus im Campus, Osterholz-Scharmbeck, 27711, Niedersachsen
  • Otfried-Preußler-Schule, Hannover, 30171, Niedersachsen
  • Gesamtschule GescherGescher, 48712, Nordrhein-Westfalen
  • GGS Nikolaus-Schule, Bornheim-Waldorf, 53332, Nordrhein-Westfalen 
  • Gesamtschule WaltropWaltrop, 45731, Nordrhein-Westfalen
  • Gymnasium Essen Nord-Ost, Essen, 45141, Nordrhein-Westfalen
  • Marie-Kahle-Gesamtschule, Bonn, 53111, Nordrhein-Westfalen
  • Städtisches Gymnasium Norf, Neuss, 41469, Nordrhein-Westfalen
  • Willy-Brandt-Berufskolleg, Duisburg-Rheinhausen, 47226, Nordrhein-Westfalen
  • Stadtschule Travemünde, 23570 Lübeck, Schleswig-Holstein

Über die Robert Bosch Stiftung

Die Robert Bosch Stiftung GmbH gehört zu den großen, unternehmensverbundenen Stiftungen in Europa. In ihrer gemeinnützigen Arbeit greift sie gesellschaftliche Themen frühzeitig auf und erarbeitet exemplarische Lösungen. Dazu entwickelt sie eigene Projekte und führt sie durch. Außerdem fördert sie Initiativen Dritter, die zu ihren Zielen passen. 


Die Robert Bosch Stiftung ist auf den Gebieten Gesundheit, Wissenschaft, Gesellschaft, Bildung und Völkerverständigung tätig. 

Die Robert Bosch Stiftung bekennt sich zu den Werten und dem Vorbild ihres Stifters, Robert Bosch, und setzt dessen philanthropisches Wirken fort. Mit mehr als 50 Jahren Erfahrung verfügt sie in ihren Fördergebieten über ein breites Wissen, die Qualifikation zur Entwicklung von Lösungen und ein umfangreiches Netzwerk von Partnern, Experten und Praktikern. 

Die Robert Bosch Stiftung ist alleinige Trägerin des Robert-Bosch-Krankenhauses und der zugehörigen Forschungsinstitute in Stuttgart, Institut für Geschichte der Medizin (IGM) und Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie (IKP), sowie des International Alumni Center (iac) in Berlin. Sie ist Gesellschafterin des UWC Robert Bosch Colleges in Freiburg und der Deutschen Schulakademie in Berlin. Die Robert Bosch Stiftung hält rund 92 Prozent der Geschäftsanteile an der Robert Bosch GmbH und finanziert sich aus den Dividenden, die sie aus dieser Beteiligung erhält. Seit ihrer Gründung 1964 hat die Robert Bosch Stiftung rund 1,8 Milliarden Euro für ihre gemeinnützige Arbeit ausgegeben. www.bosch-stiftung.de
Michael Herm
Pressereferent, Strategische Kommunikation
Senior Manager Media Relations, Strategic Communications

Robert Bosch Stiftung GmbH
Heidehofstr. 31 · 70184 Stuttgart · Germany
Postfach 10 06 28 · 70005 Stuttgart
P.O. Box 10 06 28

Tel. +49 711 46084-290
michael.herm@bosch-stiftung.de
www.bosch-stiftung.de

Freitag, 13. Dezember 2019

Startup Teens, simpleclub und Diana zur Löwen legen los: Coding Videos für alle Teenager in Deutschland!






Hamm13. Dezember 2019 – Die Non-Profit Initiative Startup Teens hat gemeinsam mit simpleclub, der erfolgreichsten Lern-App Deutschlands, Coding-Videos produziert, um allen Schülerinnen und Schülern Deutschlands kostenlosen Zugang zum Programmieren zu ermöglichen.

Veröffentlicht wird das erste Coding-Video am Freitag, den 13.12.2019, um 14.00 Uhr, auf dem Startup Teens YouTube-Kanal, der seit gut einem Jahr Videos zu unternehmerischem Denken und Handeln für Teenager anbietet. Die Videos sind ebenfalls mit simpleclub produziert, deren Gründer Alex Giesecke und Nico Schork auch Mit-Gesellschafter bei Startup Teens sind.


„Uns haben bei Startup Teens immer mehr Fragen von Jugendlichen erreicht, dass sie eine Idee haben, diese aber ohne Programmierkenntnisse nicht umsetzen können. Mit dem ersten YouTube Kanal in Deutschland, der Unternehmertum und Coding für Teenager verbindet, möchten wir allen Schülerinnen und Schülern in Deutschland die Möglichkeit geben, ihre Ideen in Zukunft auch umzusetzen“, so Alex Giesecke. „Es wäre doch schade, wenn die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt nicht in der Lage wäre, die Gen Z zu befähigen, im internationalen Wettbewerb nicht nur mitzuhalten, sondern auch die Vorreiter zu sein. Die Videos werden wöchentlich erscheinen und den Einstieg in die App-Programmierung im typischen simpleclub-Stil vermitteln", führt Nico Schork weiter aus.

Auch die bekannte Influencerin Diana zur Löwen unterstützt Startup Teens und den Start der Coding-Videos. „Ich engagiere mich bei Startup Teens als Beirätin, weil Bildung neue Vorbilder braucht und diese ganzheitlicher werden muss. Das fehlt leider an vielen Schulen und Unis. Umso wichtiger, dass Startup Teens die Schülerinnen und Schüler direkt anspricht und Lehrerinnen und Lehrern ebenfalls die Möglichkeit gibt, das Programm in ihren Unterricht zu implementieren“, so zur Löwen.

Der innovative, 20-jährige Social Media-Unternehmer Jonas Nagel ist ebenfalls Teil des heterogenen Teams, welches die Skalierung des YouTube Kanals vorantreiben möchte. "Startup Teens bietet der Jugend in Deutschland eine andere Perspektive und Sichtweisen darauf, was man umsetzen kann und welche Möglichkeiten es neben oder parallel zu Studium & Ausbildung gibt“, so Nagel.

„Wir sind ausgesprochen froh mit Diana zur Löwen, Alex Giesecke, Nico Schork und Jonas Nagel herausragenden Support zu haben, um allen Teenagern in Deutschland sozialinklusiv die Chance zu geben, ihre innovativen Ideen umzusetzen und beruflich voran zu kommen. Es braucht mehr als einen Ruck, der durch Deutschland gehen muss, damit wir uns zukunftsfähig aufstellen. Wir dürfen nicht in unserer satten Trägheit und in Sonntagsreden verharren“, so Hauke Schwiezer, Mitgründer und Geschäftsführer von Startup Teens. 
Zu STARTUP TEENS
Die Non-Profit Initiative Startup Teens ist die führende Online-Plattform in Deutschland, was unternehmerisches Denken und Handeln angeht. Zielgruppe sind 14-19-jährige Schülerinnen und Schüler, die befähigt werden sollen, Gründer, Unternehmensnachfolger oder Intrapreneure zu werden. Startup Teens betreibt denn reichweitenstärksten YouTube-Kanal für Entrepreneurship Education für Schüler in Deutschland. Ebenso führend ist das Mentoren-Programm mit mehr als 750 bekannten Persönlichkeiten, die die Teenager unterstützen. Zudem richtet Startup Teens denn mit 7 x 10.000 Euro höchstdotierten Business-Planwettbewerb für Schüler in Deutschland aus und veranstaltet Events und Ideen-Camps. Im Jahr 2017 gewann die Initiative den startsocial Bundespreis unter Schirmherrschaft von Dr. Angela Merkel und wurde im Jahr 2019 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausgezeichnet. Weitere Informationen unter www.startupteens.de

Donnerstag, 21. November 2019

Umfrage zeigt: Mehr als die Hälfte der Eltern würden ihr Kind auf eine freie Schule schicken

Unterricht an einer Waldorfschule. Das besondere pädagogische Konzept wird bei Eltern immer beliebter. Copyright: Bund der Freien Waldorfschulen
Die Anzahl der Waldorfschüler*innen in Deutschland ist in den letzten 25 Jahren stark gewachsen. Dies ergab eine Auswertung des Bundes der Freien Waldorfschulen (BdFWS). Im Jahr 2017 besuchten 51,4 Prozent mehr Schüler*innen eine Freie Waldorfschule als im Jahr 1992.   

„Wie beliebt die Waldorfschulen sind, zeigt sich deutlich an der Schülerzahlentwicklung der letzten 25 Jahre“, so Thomas Rohloff, Abteilungsleiter der Bildungsökonomie im BdFWS. Die Eltern in Deutschland entscheiden sich immer mehr für eine alternative Pädagogik, was das konstante Wachstum der Waldorfschulen deutlich zeigt. Von 1992 bis 2017 gab es ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 1,7 Prozent. Gegenläufig die Entwicklung aller allgemeinbildenden Schulen: im selben Zeitraum sind die Schülerzahlen jährlich um durchschnittlich 0,5 Prozent zurückgegangen. 2017 besuchten 87.765 Schüler*innen eine Waldorfschule. 

Noch deutlicher ist die Statistik im Ost-West-Vergleich: In den neuen Bundesländern stieg die Zahl der Waldorfschüler*innen jährlich im Durchschnitt um 6,3 Prozent. Allerdings konnten hier die ersten Schulen erst nach der Wiedervereinigung öffnen. Auch der Schüleranteil der Schulen in freier Trägerschaft hat sich bundesweit deutlich erhöht. So waren es 1992 noch 4,8 Prozent der Schüler*innen, im Jahr 2017 waren es bereits 9,1 Prozent. Davon sind 11,6 Prozent Waldorfschüler*innen. 

Den wachsenden Zuspruch zu Schulen in freier Trägerschaft zeigt auch eine repräsentative Umfrage im Auftrag des BdFWS: 53 Prozent der Eltern in Deutschland würden ihr Kind bei gleicher Entfernung und gleichen Schulkosten auf eine freie Schule schicken. Für eine Schule in staatlicher Trägerschaft würden sich 41 Prozent der Eltern entscheiden.

Unter www.waldorfschule.de/elternstudie/gibt es weitere Informationen zur Elternstudie 2019 und den Kernforderungen des BdFWS an die Bildungspolitik.

Bund der Freien Waldorfschulen e.V. 
Die derzeit 249 deutschen Waldorfschulen haben sich zum Bund der Freien Waldorfschulen e.V. (BdFWS) mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen, wo 1919 die erste Waldorfschule eröffnet wurde. In Deutschland besuchen 88.000 Schülerinnen und Schüler eine Waldorfschule. Seit 2013 sitzt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BdFWS als Zweigstelle in Hamburg. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr.

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Für ALLE MENSCHEN, die hochbegabt, hoechstbegabt und hochsensibel sind

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  • Liebe Kinder, hier findet Ihr Eure Kinderuni in Eurem Bundesland. Schaut einfach mal nach unter: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Ebenso findet Ihr Kinderunis aus Frankreich, Liechtenstein, Österreich, Polen, der Schweiz, der Slowakei, dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland – und aus Südamerika: Kolumbien. Noch Fragen? Einfach eine mail an mich: lilli.kinderunis@t-online.de

Kids and Science

Seit Anfang August 2009 ist das Internetangebot "Kids and Science" (www.kids-and-science.de) online. Unter dem Motto "Naturwissenschaft und Technik für Kinder" werden Beiträge für Kinder und interessierte Eltern und Großeltern angeboten, in denen spannenden Fragen aus Natur und Umwelt, Technik im Alltag, Physik, Biologie oder Astronomie nachgegangen wird.

"Warum sehen feuchte Textilien dunkel aus?", "Warum knurrt unser Magen?" oder "Woraus besteht Nebel?" sind typische Kinderfragen, bei deren Beantwortung Eltern manchmal selber erst mal etwas grübeln müssen. Für solche Kinderfragen ist eine Rubrik eingerichtet, die wie die anderen Rubriken über eine einfache Navigation jederzeit erreichbar ist.

"Kids and Science" möchte mit kurzen, klaren Texten Antworten geben, ohne in in eine "Pseudo-Kindersprache" zu verfallen. Eine eigene Rubrik ist auch den "Experimenten für Kinder" gewidmet, die mit weit über 100 Beiträgen auch die umfangreichste darstellt. Hier werden Versuche vorgestellt, die mit haushaltsüblichen Mitteln ohne großen Aufwand physikalische Zusammenhänge für Kinder begreifbar machen.

Zahlreiche Experimente widmen sich dem Luft- oder Wasserdruck, dem Magnetismus und der statischen Elektrizität, auch die Wärmelehre kommt nicht zu kurz. Eine weitere Rubrik heißt "Wie funktioniert´s" und widmet sich ausschließlich technischen Fragen.

Was ein Handy zum Vibrieren bringt, wie ein Gyrocopter fliegt, wie ein CD-Spieler funktioniert oder wie ein Fön eigentlich heiße Luft produziert: Technik wird für Kinder verständlich erklärt.

Auf Grundlage einer Kooperation mit dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) werden seit November 2009 Inhalte der Website für Experimentieranleitungen und Arbeitsblätter im Rahmen der naturwissenschaftlich - technischen Grundbildung genutzt.

Die werbefreie Website wurde ehrenamtlich von Dipl.-Phys. Andreas Tillmann aus Dornstadt (Alb-Donau-Kreis) konzipiert, wird von ihm betreut und kontinuierlich ausgebaut.

Kinderunis in Europa

  • Liebe Kinder, hier findet Ihr Kinderunis sowie News, Tipps und Links aus der Themenwelt 'Wissenschaft und Forschung' aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein, Frankreich, dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland, den Niederlanden, der Slowakei, aus Polen - und aus Kolumbien/Südamerika. Viel Spass wünscht Lilli

Liebe Kinder!

  • Hier auf dieser Seite findet Ihr alle Infos und Links, um Euch an Eurer Kinderuni anzumelden. Auf den jeweiligen Uni-Seiten sind die Veranstaltungen aufgeführt und Eure Fragen werden beantwortet – wie z.B. welche Referent/innen halten die Vorlesungen ab, wo findet Ihr den Campus (das Uni-Gelände), wo ist die Bibliothek, wo sind Hörsäle und wo gibt es – hoffentlich was Gutes – zu essen (Mensa). Herzliche Grüsse, Lilli

Kinderunis - Themen und Fragen

  • Zauberhafte Mathematik - Rätsel, Muster und andere Knobeleien
  • Was passiert, wenn wir schlafen?
  • Klimawandel, oder gibt es bald keinen Schnee mehr?
  • Zum ersten, zum zweiten, zum dritten ... - Auktionen und Mathematik
  • dum, tschak, klimper, tröt - Eine kleine Instrumentenkunde
  • Mädchen lernen anders, Jungen auch! Erfolgreiche Lerntechniken für Schüler und Schülerinnen
  • Tod und Teufel. Das Böse in der (Kinder-)Literatur
  • Mathematik für die Müllabfuhr
  • Teddysprechstunde
  • Laparoskopie- Operieren durchs Knopfloch

Sokrates hat einmal gesagt ...

  • Erich Kästner: Es kann nicht früh genug darauf hingewiesen werden, daß man die Kinder nur dann vernünftig erziehen kann, wenn man zuvor die Lehrer vernünftig erzieht.
  • Johann Wolfgang von Goethe: Denn wir können die Kinder nach unserm Sinne nicht formen.
  • Sokrates: Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer.

Kinderunis - Themen und Fragen

  • Warum haben wir keinen Kaiser?
  • Was ist ein Fremder?
  • Warum sind Pflanzen grün?
  • Wie sind die Märchen entstanden?
  • Was machen die Augen beim Denken und Lesen?