Samstag, 31. Oktober 2020

Weihnachtsgeschenk - Kate Winslet hat es schon gelesen

 




Und die Menschen bleiben zu Hause


Weihnachtsgeschenk!

💝Für jeden selbst!

💝Für andere!

💝Juniorin - die Große!

💝Junior - den Großen!

💝Schwester!

💝Bruder!

💝Mama!

💝Paps!

💝Granny!

💝Grandpa!

💝Emma!

💝Ben!

💝Anna!

💝Lukas!

💝Marie!

💝Henry!

💝Für alle Liebsten!




Das sagen die anderen:

„Kitty ist es gelungen, diese prekäre historische Phase so sprachgewaltig und warmherzig zu beschreiben, dass ihre Worte auch kommende Generationen erreichen werden. Das Gedicht ist in einer Zeit entstanden, in der wir alle den Glauben daran brauchen, dass etwas Positives aus etwas so Schrecklichem entstehen kann. Kittys Worte lassen uns innehalten und hoffen. Zusammen mit den umwerfenden Illustrationen, die direkt aus dem Leben gegriffen sind, lässt uns das Buch an eine bessere Zukunft glauben.“

—Kate Winslet,  Schauspielerin

„Kitty O’Meara ist die Poesie-Preisträgerin der Pandemie. Das Gedicht ist zum Inbegriff der Hoffnung während des Coronavirus-Ausbruchs geworden. Es stärkt den Glauben daran, dass etwas Gutes aus dieser kollektiven Erfahrung entstehen kann und dass wir alle in unserem Getrenntsein vereint sind.“

—O, the Oprah Magazine

„Und die Menschen blieben zu Hause ist ein bedeutungsvolles Gedicht, das für Menschen jeden Alters in dieser herausfordernden Zeit eine hoffnungsvolle Botschaft bereithält. Es ermutigt uns alle nachzudenken und tief in uns zu gehen – damit wir gestärkt aus dieser Krise hervorgehen und zusammenkommen können, um die Welt zu heilen. “

— Dr. Judy Ho, Neuropsychologin, Autorin, TV-Moderatorin und Podcasterin


Das Gedicht:

Und die Menschen blieben zu Hause.

Und sie hörten einander zu

und lasen Bücher

und ruhten sich aus

und machten Sport

und wurden kreativ

und spielten Spiele

und sie lernten, auf eine neue Art zu leben

und kamen zur Ruhe.

Und sie hörten genauer hin.

Manche meditierten,

manche beteten,

manche tanzten.

Manche begegneten ihren Schatten.

Und die Menschen begannen, anders zu denken.

Und die Menschen heilten.

Und in Abwesenheit der rücksichtslosen,

gefährlichen und herzlosen Lebensweisen der Menschen

begann die Erde zu heilen.

Und als die Gefahr vorüber war

und die Menschen wieder zusammenkamen,

betrauerten sie ihre Verluste

und trafen neue Entscheidungen

und träumten von neuen Ideen

und schufen neue Lebensweisen,

um die Erde vollständig zu heilen,

so wie auch sie geheilt worden waren.


Die Autorin:



Kitty O’Meara
 

lebt im amerikanischen Wisconsin.

Sie ist mit Phillip Hagedorn verheiratet

und das Paar wohnt in einem Haus mit

mehreren Gärten namens Full Moon

Cottage. Im Laufe ihres Lebens war Kitty Lehrerin, Seelsorgerin und spirituelle Begleiterin. Sie liebt es, künstlerisch tätig zu sein und schreibt seit ihrer Kindheit. Und die Menschen blieben zu Hause ist ihr erstes gedrucktes Buch.

 

Der Geist aus der Kiste: Kita „Schwanenspiegel“ als „Forschergeist“-Landessieger Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet

 


„Forschergeist – der bundesweite Kita-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ zur Auszeichnung von herausragenden Projekten im MINT-Bereich.“ 


„Wir wollen eine Murmelbahn bauen. Aber wie geht das?“, wollten die Kinder der Kita „Schwanenspiegel“ in Düsseldorf wissen und begaben sich auf die Suche nach Antworten. Daraus wurde das spannende Kita-Projekt „Wir bauen eine Murmelbahn aus Alltagsmaterialien“, das die Initiatoren des „Forschergeist“-Wettbewerbs – die Deutsche Telekom Stiftung und die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ – zum besten Projekt in Nordrhein-Westfalen kürten und nun auszeichneten.


Berlin/Bonn, 21.10.2020. Die Auszeichnung kam am 21.10.2020 als buntes Überraschungspaket in der Kita an. Darin enthalten: die „Forschergeist“-Trophäe, ein Scheck über das Preisgeld und jede Menge Überraschungen. Da die Landespreisverleihung des „Forschergeist“-Wettbewerbs 2020 aufgrund der aktuellen Situation nicht wie geplant vor Ort stattfinden konnte, gab es die Glückwünsche außerdem als Videobotschaft.


„Kinder sind von Natur aus neugierig und wollen die Welt verstehen. Dabei ist es wichtig, ihnen Zusammenhänge zu erklären. Sie brauchen aber auch die Chance auf kreativen Freiraum, um sich selbst Gedanken zu machen. Damit wird ein wichtiges Fundament für eine gute Bildungsbiographie gelegt. Die Kita ‚Schwanenspiegel‘ hat diesen Ansatz in vorbildlicher Weise umgesetzt. Ich gratuliere herzlich zu der verdienten Auszeichnung“, lobte Familienminister Dr. Joachim Stamp.


Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung und Juryvorsitzender verkündete, warum das „Murmelbahnprojekt“ überzeugen konnte: „Beim Bau der eigenen Murmelbahn aus Alltagsmaterialien wurden die Kinder als Tüftlerinnen und Erfinder aktiv. Sie entwarfen Baupläne, sammelten Erfahrungen mit den Eigenschaften von Materialien und dachten über die Erdanziehung nach. Dabei eigneten sie sich viel neues Wissen an und erlebten sich als Gestalterinnen und Gestalter ihrer Welt.“


„Die Kinder haben so toll miteinander gearbeitet und gemeinsam an Lösungen getüftelt! Sie waren ganz klar die Gestalter des Projekts, wir haben nur kleine Anregungen gegeben und den Prozess begleitet. Besonders hat uns gefreut, dass sich im Projekt viele Fragen ergeben haben, die dann weitere Themen miteinfließen ließen, wie zum Beispiel die Erdanziehungskraft oder Recycling. Wichtig war uns auch, dass die Kinder die Chance bekamen, sich ihre Fragen durch Ausprobieren größtenteils selbst zu beantworten“, berichtete Kitaleiterin Martina Pfister.


„Als lokales Netzwerk begleiten wir die Kita bereits seit einigen Jahren bei der Professionalisierung im MINT-Bereich. Ich freue mich sehr  für die Fachkräfte des Kindergartens, dass sie den ‚Forschergeist 2020‘ in NRW für sich entscheiden konnten und ihre Bildungsarbeit öffentliche Anerkennung findet“, sagte Dr. Susanne Reinold, Koordinatorin des Netzwerks „wonderlabz gemeinnützige UG“.


Die Kita erhält ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro zur Förderung der Qualität der mathematischen, informatischen, naturwissenschaftlichen oder technischen Bildungsarbeit. Als Landessieger hat die Kita „Schwanenspiegel“ nun zudem die Chance, einer von fünf Bundessiegern zu werden, die am 8. Dezember 2020 in Berlin bekannt gegeben und geehrt werden. Jeder Bundessieger erhält zusätzlich 3.000 Euro.


16 individuelle Preisverleihungen


Auch in diesem Jahr ist es den Initiatoren des Wettbewerbs wichtig, dass die Preise und Glückwunsche auf jeden Fall ihren Weg in die Kitas finden. Allen Landespreisträgern, bei denen ein Besuch möglich war, übergaben die Initiatoren gemeinsam mit den Botschafterinnen und Botschaftern Trophäe und Preisgeld deshalb persönlich. Alle anderen Kitas erhalten die Auszeichnung per Post.


Der „Forschergeist“ ist ein bundesweiter Kita-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Gesucht und prämiert werden herausragende Projekte, die Mädchen und Jungen für die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistert haben. Am 9. September 2019 startete der Wettbewerb bereits zum fünften Mal. Bis zum 31. Januar 2020 konnte sich jede Kita des Landes online bewerben.
Auf der Wettbewerbs-Website www.forschergeist-wettbewerb.de lassen sich die Landespreisverleihungen öffentlich verfolgen: Hier gibt es aktuelle Fotos und Berichte von unterwegs und von den Preisverleihungen in den Kitas oder von der Ankunft der Überraschungspakete.



 

Kontakt für die Presse:

 

Deutsche Telekom Stiftung

Annika Klaus

Tel 030 8353 82827

annika.klaus@telekom-stiftung.de

 

Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

Clara Teich

Tel 030 27 59 59 -298

presse@forschergeist-wettbewerb.de

 

 

Deutsche Telekom Stiftung

Die Deutsche Telekom Stiftung engagiert sich für gute Bildung in der digitalen Welt. Mit ihren Projekten konzentriert sie sich vor allem auf die MINT-Bildung, also auf Vorhaben rund um Mathematik, Informatik, die Naturwissenschaften und Technik. Die Stiftung unterstützt zum Beispiel die Entwicklung von Unterrichtsmaterial für diese Fächer und die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pädagogen. Sie vergibt Stipendien und arbeitet mit Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit zusammen. Damit die Projekte in ihrer Wirkung so effektiv wie möglich sind, bindet die Telekom-Stiftung renommierte Experten aus Wissenschaft und Bildungspraxis in ihre Aktivitäten ein. Sie begleiten und beraten bei der Konzeption und Umsetzung der Vorhaben.

telekom-stiftung.de

 

Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Das „Haus der kleinen Forscher“ verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal. Partner der Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

haus-der-kleinen-forscher.de

 

Über das Netzwerk „wonderlabz“
Im Jahr 2007 hat wonderlabz als gemeinnütziger Träger und anerkannter Träger der freien Jugendhilfe das erste Netzwerk der Stiftung in Nordrhein-Westfalen aufgebaut und mit der Fortbildung pädagogischer Fach- und Lehrkräfte begonnen, die den Forschergeist von Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter qualifiziert begleiten. Bis heute pflegen und erweitern wir diese wertvollen Beziehungen zu zahlreichen Kitas, Grundschulen und Berufskollegs. wonderlabz koordiniert das "Haus der kleinen Forscher" in den Städten: Solingen, Wuppertal, Remscheid und Kreis Mettmann. Das Netzwerk erreicht dort über 300 Einrichtungen (Kitas, Grundschulen) und es haben bereits über 1.000 Fach- und Lehrkräfte an den angebotenen Workshops teilgenommen.
www.wonderlabz.org/haus-der-kleinen-forscher

 


20 Jahre Astronauten auf der ISS: Gekommen, um zu bleiben


Als sich am 2. November des neuen Jahrtausends die Luke der Internationalen Raumstation ISS zum ersten Mal öffnete, zog mit dem ersten ISS-Kommandanten William McMichael Shepherd (NASA/USA) und den Kosmonauten Juri Pawlowitsch Gidsenko und Sergei Konstantinowitsch Krikalev (beide Roskosmos/Russland) vor 20 Jahren die erste ISS-Crew in ihr neues Zuhause im All ein. Ihr 136-tägiger Aufenthalt endete am 19. März 2001 und markierte den Beginn des astronautischen Dauerbetriebes der Raumstation. "Diese drei Pioniere haben Raumfahrtgeschichte geschrieben. Seit der Expedition 1 war der Außenposten der Menschheit im All immer besetzt. Die ISS-Astronauten sind gekommen, um zu bleiben", erinnert sich Volker Schmid, ISS-Missionsmanager im Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Die Expedition 1 war für die Raumfahrt sicher ein großer Meilenstein. Nicht nur für die USA, Russland und Europa, sondern für die Raumfahrt allgemein - und Wegbereiter für internationale Kooperationen und Langzeitmissionen", betont der deutsche ESA-Astronaut Dr. Matthias Maurer. Auch er möchte zur ISS fliegen. Dann wird er einer von vier deutschen Raumfahrern sein, die dort gelebt, gearbeitet und geforscht haben.

Eine besondere Crew für einen besonderen Flug

Die Reise des Trios begann am 31. Oktober 2000 von einem ganz besonderen Startplatz: Sheperd, Gidsenko und Krikalev starteten mit ihrer Sojus-TM-31-Kapsel von der legendären Rampe 1 am kasachischen Kosmodrom in Baikonur, von der aus Juri Gagarin 40 Jahre zuvor als erster Mensch in den Weltraum aufgebrochen war. Für Sheperd war es sein vierter und auch gleichzeitig letzter Raumflug. Der Expedition 1-Kommandant war erst der zweite US-Amerikaner, der damals in einer Sojus-Kapsel mitfliegen durfte. Gidzenko verbrachte zuvor 179 Tage als Kommandant der russischen Raumstation Mir im All. Krikalev war der erste Mensch, der damals zum zweiten Mal die ISS besuchte. Zuvor brachte er im Dezember 1998 an Bord des US-Space Shuttles "Endeavour" das russische ISS-Modul Sarja (Morgenröte) und das US-amerikanische Unity (Einigkeit) zusammen – damit begann der Aufbau der Raumstation über zehn Jahre. Krikalev verbrachte 803 Tage im Weltraum und ist noch heute der Raumfahrer mit der drittlängsten Verweildauer im All.

Viel Pionierarbeit an Bord

Während ihres viermonatigen Aufenthalts gab es für Sheperd, Gidsenko und Krikalev viel zu tun. "Die Expedition 1 Crew hat auf der Raumstation Pionierarbeit geleistet. So nahm sie die lebenswichtigen Systeme wie die Wasseraufbereitung, einen Kohlendioxidabsorber sowie die Küche und die Toilette in Betrieb", betont DLR-ISS-Manager Volker Schmid. Das Trio installierte außerdem Computer für ein US-Kommunikationssystem, die zentrale Steuerung des russischen Swesda-Moduls, das Amateurfunksystem im Sarja-Modul für das ARISS-Projekt sowie eine Handsteuerung und einen Monitor für das TORU-System (Telerobotically Operated Rendezvous Unit), mit dem unbemannte Transportraumschiffe von der Station aus gesteuert werden können. "Mit den drei Raumfahrern begann aber auch die Forschung auf der ISS. Das erste Experiment überhaupt war das deutsch-russische PKE-Experiment zur Erforschung des Wachstums von Plasmakristallen in Schwerelosigkeit. Damit hat Expedition 1 deutsche Wissenschaft auf die Raumstation gebracht – eine Forschung, die bis heute auf der ISS fortgeführt wird", erklärt Volker Schmid. "Das heißt die ersten Astronautinnen und Astronauten auf der ISS waren Wegbereiter für das, was wir jetzt, 20 Jahre später, fortführen. Heute natürlich viel zeitgemäßer, moderner und mit ausgereifteren Experimenten. Wir haben mittlerweile sehr viel dazugelernt", ergänzt Matthias Maurer.

Ein Rohdiamant wird geschliffen

Doch die Forschung auf der ISS war zu Beginn noch sehr begrenzt, weil Hardware und Labore fehlten. "Die ISS war damals ein Rohdiamant, der schon unter der ersten Crew stetig weiter geschliffen wurde", so Schmid weiter. Die drei Space Shuttle Crews, die Sheperd, Gidzenko und Krikalev während ihrer gemeinsamen Zeit im All beherbergten, brachten nicht nur wichtige Bauteile wie die großen US-amerikanischen Sonnensegel zur ISS. Sie hatten auch das US-Labor Destiny an Bord. "Von nun an ging es stetig Berg auf. Heute haben wir auf der Raumstation ganz andere Möglichkeiten. So wird zum Beispiel das Cold Atoms Lab kalte Atome in Schwerelosigkeit untersuchen. Mit dem Fluoreszenzmikroskop FLUMIAS können wir erstmals live im All in Zellen schauen und mit CIMON ist zum ersten Mal ein Crew-Assistent ausgestattet mit Künstlicher Intelligenz an Bord. Die Forschungsmöglichkeiten haben sich seit damals unglaublich erweitert", betont Volker Schmid und Matthias Maurer fügt hinzu: "In diesen 20 Jahren ist die Station unglaublich gewachsen. Die Experimente sind ausgereifter als damals. Die Experimentatorinnen und Experimentatoren wissen nun viel besser, wie man auch unter Bedingungen der Schwerelosigkeit Experimente ideal durchführt. Von daher ist die Qualität der Experimente heute eine ganz andere. Aber auch damals wurde schon erstklassige Forschung im Weltraum betrieben und die Experimente waren Wegbereiter für die herausragende Wissenschaft, die wir heute im Weltraum betreiben." Bis heute wurden insgesamt 2950 Experimente auf der ISS durchgeführt. Rund 390 davon stammen aus den ESA-Nutzungsprogrammen. In rund 140 dieser europäischen Experimente waren deutsche Wissenschaftler beteiligt.

Ein europäisches Labor kommt an Bord

Als weiteres Element der ISS wurde das in Bremen gefertigte, europäische Columbus-Labor am 11. Februar 2008 an der Raumstation angebracht. Mit diesem Labor als eine wesentliche Infrastruktur für den permanenten Betrieb im niedrigen Erdorbit konnten die Forschungsmöglichkeiten in der Schwerelosigkeit drastisch erweitert werden. "Ab dann hieß es aus der Erdumlaufbahn auch ‚Calling Munich‘ in Richtung des Columbus-Kontrollzentrums, das war ein ganz besonderer Moment diese Worte erstmals über Funk zu hören", erinnert sich Prof. Dr. Felix Huber, Direktor des DLR Raumflugbetriebs. Das Columbus-Kontrollzentrum (Col-CC) im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (German Space Operation Center, GSOC) beim DLR in Oberpfaffenhofen steht seit nun mehr als 12 Jahren in ständigem Kontakt zu den Kontrollzentren der Partneragenturen (NASA, JAXA, RSA und CSA) und zu den Astronauten an Bord der ISS. Es überwacht kontinuierlich das Modul und seine Subsysteme, um den Astronauten einen sicheren und angenehmen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen zu können. Das GSOC bildet so die Nahtstelle zwischen den Columbus-Experimentanlagen auf der ISS und den Wissenschaftlern in den europäischen Nutzerkontrollzentren.

Lohnende Investition

Neben der Wissenschaft bietet die Raumstation auch Chancen für Kommerzialisierung. Ein aktuelles Beispiel dafür ist Bartolomeo, die von Airbus in Bremen gebaute, erste private Außenplattform Europas. An der Außenhülle von Columbus befestigt, können hier seit April 2020 vor allem kommerzielle Nutzlasten untergebracht werden. Mit Bartolomeo startet die ISS in ein neues Zeitalter.  Bei der Kommerzialisierung wirkt sich die deutsche ISS-Beteiligung direkt auf die deutsche Wirtschaft aus. Eine Kosten-Nutzen-Analyse des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Price Waterhouse Coopers hat gezeigt: Jeder investierte Euro hat eine Rendite von einem Euro. Zudem ist die ISS für neue Industriezweige und Technologien wie Laserkommunikation, Robotik und Sensorik ein Innovationsmotor.


Kontakte:

Martin Fleischmann
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Raumfahrtmanagement, Strategie und Kommunikation
Tel.: +49 228 447-120
Martin.Fleischmann@DLR.de

Volker Schmid
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Raumfahrtmanagement, Astronautische Raumfahrt, ISS und Exploration
Volker.Schmid@DLR.de

Fass dir ein Herz: Malteser starten bundesweite Kampagne für das Ehrenamt

 


 

Köln. Helfen hilft. Es stärkt die Schwächsten in der Gesellschaft und spendet Freude. Daher wollen die Malteser für das Ehrenamt begeistern. Viele Menschen sind engagementbereit, aber noch mehr könnten aktiv werden. Mit der Kampagne „Fass dir ein Herz“ zeigen die Malteser, dass es nur ein kleiner Schritt ist aus dem Alltag ins Ehrenamt. Was für das Helfen wichtig ist, bringt jeder bereits mit. Bei allen Schritten in das Ehrenamt versprechen die Malteser Rat und persönliche Unterstützung.


Die Malteser kennen sich aus mit der Förderung des ehrenamtlichen Engagements – mehr als 50.000 engagieren sich an über 500 Standorten ehrenamtlich für Menschen in Notlagen. Wer sich also ein Herz fasst und den ersten Schritt macht, findet bei den Maltesern eine Aufgabe, die individuell passt: vom Bevölkerungsschutz, der Erste-Hilfe-Ausbildung über die Begleitung sterbender und trauernder Menschen und den Besuch alter oder kranker Menschen bis zur Jugend- und Auslandsarbeit. Überall braucht es Menschen, die aus Liebe zum Nächsten handeln.


„Unsere Gesellschaft braucht das Engagement von uns Bürgerinnen und Bürgern“, sagt der ehrenamtliche Präsident des Malteser Hilfsdienstes Georg Khevenhüller. „Helfen erfordert keine Heldentaten, sondern ist Herzenssache – das ist unsere Botschaft. Wir unterstützen diejenigen, die sich engagieren möchten. Damit ist es uns auch in der gesamten Corona-Zeit gelungen, viele zum Mitmachen zu begeistern.“


Die Kampagne „Fass dir ein Herz“ lädt in den Sozialen Netzwerken sowie auf Plakaten dazu ein, vielfältige Engagementmöglichkeiten kennenzulernen. Mehr Informationen zum Ehrenamt bei den Maltesern gibt es unter: www.malteser.de/fassdireinherz


 

Weitere Informationen:
Malteser Pressestelle
Tel. 0221 / 9822-2202 /-2220
presse@malteser.org
www.malteser.de

 

Christlich und engagiert: Die Malteser setzen sich für Bedürftige ein. Hilfe für mehr als zwölf Millionen Menschen pro Jahr weltweit • 80.000 Engagierte in Ehren- und Hauptamt • an 700 Orten • 1 Mio. Förderer und Mitglieder

Dienstag, 6. Oktober 2020

„Dein SPIEGEL“: „STOPP! Was Kinder gegen Gewalt tun können“


 

Donnerstag, 1. Oktober 2020

Heute ist Sozialer Tag 2020: Trotz Corona setzen heute bundesweit Schülerinnen und Schüler ein Zeichen für Zusammenhalt und Solidarität

 

Der bundesweite Soziale Tag findet in diesem Jahr unter ganz besonderen Umständen statt. Die Corona-Pandemie hat weiterhin großen Einfluss auf unseren Alltag und alle Lebensbereiche. Dennoch haben sich deutschlandweit junge Menschen dafür entschieden, unter Berücksichtigung der Hygienemaßnahmen für einen Tag die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz einzutauschen und ihren Lohn für gleichaltrige Kinder und Jugendliche zu spenden. 


Der Soziale Tag findet in diesem Jahr unter ganz besonderen Umständen statt, die Sicherheit aller steht dabei weiterhin an erster Stelle.


Neumünster, 1. Oktober 2020. Der Soziale Tag wird jährlich von Schüler Helfen Leben, der größten jugendlich geführten Hilfsorganisation in Deutschland, organisiert. Bundesweit engagieren sich an diesem Tag Jugendliche für Jugendliche. Sie tauschen für einen Tag ihre Schulbank gegen einen Arbeitsplatz und spenden ihren Lohn an Gleichaltrige. So übernehmen sie Verantwortung für sich selbst und andere in der Gesellschaft und setzen sich solidarisch für Frieden, Chancengerechtigkeit und Demokratie ein. 

 

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der bundesweite Termin vom 18. Juni auf den 01. Oktober 2020 verlegt. „Schüler Helfen Leben hat sich bewusst gegen eine komplette Absage des Aktionsformates entschieden, da wir davon überzeugt sind, dass gerade in Zeiten der Krise junge Menschen ein gemeinsames Zeichen setzen können und wollen; alles natürlich unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes, um die Gesundheit aller zu schützen“, sagt Patrick Hoemke, Geschäftsführer von Schüler Helfen Leben.

 

Die Kinder und Jugendlichen suchen sich am Sozialen Tag selbständig einen Arbeitsplatz, das kann ganz unterschiedlich sein. Can aus Stuttgart arbeitet in einem Fahrradladen. „Ich finde es gut, dass ich was Gutes tun kann und den Kindern damit helfe. Gleichzeitig kann ich aber auch einen Tag lang gucken, ob mir der Beruf des Zweiradmechanikers gefällt. Vielleicht mache ich hier auch mein Praktikum,“ sagt Can am Sozialen Tag. 

 

In Zeiten von Corona ist dieses jugendlichen Engagement nicht selbstverständlich und eine Herausforderung für alle Beteiligten: Das Einhalten der am Arbeitsplatz geltenden Hygienebestimmung natürlich ebenso wie betriebliche Infektionsschutzkonzepte oder Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen bei Arbeiten im privaten Umfeld. Doch trotz dieser widrigen Umstände haben sich bundesweit viele Schülerinnen und Schüler bereit erklärt, sich am Sozialen Tag zu engagieren und sich für Gleichaltrige einzusetzen. „Die aktuellen Hygienemaßnahmen sind ja bereits Teil meines Alltags, da lässt sich das relativ einfach auf den Sozialen Tag übertragen“, sagt Jule aus Kiel, die heute in einem Eiscafé arbeitet.

 

Dieses Jahr kommen die Spendengelder insbesondere Projekten zugute, in denen Kinder und Jugendliche besonders hart von der Corona-Krise getroffen wurden. So sind es beispielsweise Straßenkinder und Geflüchtete in Jordanien, Albanien und Serbien, die noch lange unter den mittelfristigen Folgen leiden werden. Da absehbar ist, dass aufgrund der Corona-Pandemie deutlich weniger Schulen und Schülerinnen und Schüler am Sozialen Tag 2020 teilnehmen als in den letzten Jahren, hat sich Schüler Helfen Leben dazu entschlossen parallel eine Spendenkampagne unter dem Motto #GemeinsamSolidarisch zu starten. Mehr Informationen dazu finden Sie unter corona.shl.info.

 

Über den Sozialen Tag

Das Aktionsformat des Sozialen Tages existiert seit 1998 in Schleswig-Holstein und seit 2006 in ganz Deutschland. Seitdem haben fast zwei Millionen Schülerinnen und Schüler am Sozialen Tag teilgenommen. Innerhalb der letzten 20 Jahre wurden über 30 Millionen Euro in mehr als 130 Jugend- und Bildungsprojekten eingesetzt. Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, selbstorganisiert in ihren Traumberuf reinzuschnuppern und engagieren sich nebenbei über nationale Grenzen hinweg für Gleichaltrige. Dabei setzen sie ein Zeichen für Zusammenhalt und Solidarität. 


Über Schüler Helfen Leben 

Schüler Helfen Leben ist die größte jugendlich geführte Hilfsorganisation in Deutschland. Sie fördert und betreibt Jugend- und Bildungsprojekte in Südosteuropa, Jordanien und Deutschland mit den Themenschwerpunkten Antidiskriminierung, Jugendengagement und der Unterstützung von Geflüchteten. Einmal im Jahr richtet Schüler Helfen Leben deutschlandweit den Sozialen Tag aus, an dem 60.000 Schülerinnen und Schüler einen Tag lang die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz tauschen und ihren Lohn für Gleichaltrige spenden. Dabei kommen jährlich ca. 1,1 Millionen Euro zusammen. 

Judith Borowski
Öffentlichkeitsarbeit und Partnerschaften

Schüler Helfen Leben
Kaiserstraße 12 | 24534 Neumünster

Tel.: +49 4321 48906-71 | Fax.: +49 4321 48906-44
judith.borowski@schueler-helfen-leben.de

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Professor Dr. Anke Kaysser-Pyzalla ist neue Vorstandsvorsitzende des DLR


Die Werkstoffwissenschaftlerin und Ingenieurin Professor Dr. Anke Kaysser-Pyzalla tritt am 1. Oktober 2020 ihr Amt als Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an.

"Ich freue mich auf die herausfordernde Aufgabe, ein so komplexes und interdisziplinäres Forschungsunternehmen wie das DLR führen zu dürfen", betont die promovierte Werkstofftechnikerin Prof. Kaysser-Pyzalla, "Gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden muss es gelingen, dass das in den letzten Jahren stark gewachsene DLR mit all seinen Forschungsbereichen entscheidende Beiträge zur Stärkung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Deutschland leistet."

Luft- und Raumfahrt, Energie und Verkehr, Sicherheit und Digitalisierung sind die Schwerpunkte des DLR. Mit mehr als 9.000 Mitarbeitenden und 51 Instituten und Einrichtungen an 30 Standorten in Deutschland gehört das DLR zu den größten ingenieurwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in Europa. Der DLR-Senat hat Frau Prof. Dr. Anke Kaysser-Pyzalla am 18. März 2020 einstimmig für eine Amtsperiode von fünf Jahren zur Vorstandsvorsitzenden des DLR gewählt. In ihrer neuen Funktion folgt sie auf Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund, die das DLR seit August 2015 fünf Jahre geführt hat.

Anke Kaysser-Pyzalla studierte Maschinenbau und Mechanik an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der TU Darmstadt und wurde 1995 an der RUB Bochum promoviert. Danach war sie einige Jahre am damaligen Hahn-Meitner-Institut in Berlin und der TU Berlin tätig. Sie habilitierte sich 2001 an der RUB. Ab 2003 lehrte Anke Kaysser-Pyzalla als Universitätsprofessorin an der TU Wien am Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie. Von dort wurde sie zur Direktorin und Geschäftsführerin an die Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH in Düsseldorf sowie als Professorin an die RUB berufen. 2008 ging sie als Wissenschaftliche Geschäftsführerin ans Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie, das unter ihrer Leitung aus der Fusion zweier Vorgängereinrichtungen entstand. Seit dem 1. Mai 2017 war Kaysser-Pyzalla Präsidentin der TU Braunschweig.


Kontakt:

Andreas Schütz
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Leiter Media Relations, Pressesprecher
Tel.: +49 2203 601-2474
andreas.schuetz@dlr.de


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