Freitag, 14. August 2020

Mit Sicherheit für das Baby nur das Beste

Dank eines durchdachten Hygienekonzepts bietet die BABYWELT Messe ein sicheres und komfortables Shopping-Erlebnis

Werdende und frischgebackene Eltern aufgepasst: Die BABYWELT ist zurück! Mit einem umfassenden Hygienekonzept startet Deutschlands führende Endverbrauchermesse rund um das Baby auch in Zeiten der Corona-Pandemie im Herbst wieder live durch. Erste Station der Messereihe 2020 ist München vom 9. bis 11. Oktober. Besucher finden hier an gleich drei Tagen die angesagtesten Neuheiten zu Schwangerschaft, Geburt und dem ersten Lebensjahr. Mit zahlreichen Maßnahmen sorgt der Veranstalter für ein Höchstmaß an Sicherheit.

„Mit unserem umfassenden Hygienekonzept machen wir die Messe auch 2020 möglich – zur Freude aller Teilnehmer. Erneut bieten wir einen tollen Mix aus Produktneuheiten, Beratung und Shoppingmöglichkeiten“, erläutert Dietmar Eiden, Bereichsleiter vom Veranstalter FLEET Events. „Das Elternwerden lebt von emotionalen Eindrücken und Erlebnissen – das fängt bereits beim Kinderwagenkauf auf der Messe an. Die Einhaltung der Hygienevorgaben bietet dabei den entsprechenden Schutz und ist ja bereits auch gelebte Praxis im Alltag“. Tickets und weitere Informationen unter www.babywelt-muenchen.de

  

Mittwoch, 12. August 2020

Noch bis 30. August können Audio-Produktionen von Jugendlichen aus ganz Bayern eingereicht werden, Preisverleihung am 3. Oktober live im Radio




München – Jugendliche zwischen 10 und 26 Jahren können ihre aktuellen Audioproduktionen noch bis zum 30. August 2020 zum Jugendradiopreis 2020 einreichen. Vorgelegt werden sollen eigene Radiobeiträge, Podcasts, Hörspiele oder Interviews, die vor allem ein Kriterium erfüllen: Die Einsendungen sind authentische Statements und Produktionen von Heranwachsenden, die eine maximale Spiellänge von 60 Minuten haben. Der Wettbewerb steht in diesem Jahr unter dem Motto „Radio for Future“.

Der Jugendradiopreis, der vom JFF – Institut für Medienpädagogik und dem Bayerischen Jugendring ausgelobt wird, findet trotz der besonderen Umstände aufgrund des Corona-Virus statt. Bislang liegen bereits zahlreiche Einreichungen aus ganz Bayern vor. Die Corona-Pandemie ist zugleich Anlass, Heranwachsenden eine Stimme via Audiomedien zu geben, um deren Erfahrungen in dieser schwierigen Zeit zu geben, ihre Sichtweisen und Zukunftsperspektiven öffentlich abzubilden.

Der Jugendradiopreis 2020 wird in drei Alterskategorien vergeben. Zusätzlich kann über einen Publikumspreis per öffentlichem Online-Voting abgestimmt werden. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis „Leben in der Ausnahmesituation” für Beiträge ausgeschrieben, die sich den Lebensumständen während der Corona-Pandemie beschäftigen: Lockdown, Homeschooling, Quarantäne.

Jeder der fünf Preise ist mit 250 Euro dotiert. Zusätzlich erhalten alle Einreichenden das Angebot eines professionellen Sprechtrainings als Online-Seminar.

Für die Preisverleihung am 3. Oktober 2020 haben sich die Organisatoren eine besondere Überraschung einfallen lassen: Die gesamte Preisverleihung wird live im Radio auf „M94,5 – dem Radiosender der Mediaschool Bayern“ übertragen.

Informationen und Anmeldung zum Jugendradiopreis
Informationen und Anmeldung zum Jugendradiopreis

Pressekontakt:  JFF Presse | Anja Berg | Tel.: +49 (0)89.689 89-155 | presse@jff.de

„Dein SPIEGEL“: „Schluss mit Rassismus! Was Kinder tun können“

 


 

SOS-Kinderdorf fordert: #StopptKinderarmut

 

München, 30. Juli 2020 In Deutschland wachsen 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche in finanzieller Armut auf. Das Problem ist der Politik seit Jahren bekannt, aber es passierte bereits vor Ausbruch der Corona-Krise viel zu wenig, um Kinderarmut wirksam zu bekämpfen. Die Auswirkungen von Corona sind noch nicht abzusehen, ein Anstieg der Kinderarmut ist aber zu erwarten. Darum beteiligt sich SOS-Kinderdorf e.V. jetzt an der Kampagne #StopptKinderarmut der Bertelsmann Stiftung und der Bildungsinitiative MESH Collective.

Gemeinsam fordern die InitiatorInnen und Mitwirkenden von #StopptKinderarmut faire Chancen für alle Kinder und Jugendlichen: Über die Webseite www.stopptkinderarmut.de und gemeinsam mit ausgewählten InfluencerInnen wird die Kampagne das Thema über den Sommer ins Bewusstsein von Politik und Gesellschaft bringen. Prominente UnterstützerInnen und PartnerInnen helfen dabei.

Aus der Praxis weiß SOS-Kinderdorf: Die Chance auf Bildung und Teilhabe hängt nach wie vor stark von der Herkunft ab – und Corona verschärft das Problem

Die Eltern der benachteiligten Kinder und Jugendlichen trifft die Corona-Krise besonders hart: Sie arbeiten häufiger in Teilzeit oder als MinijobberInnen und gehören deswegen zu der Gruppe, die als erste ihre Jobs verlieren oder nur vergleichsweise wenig beziehungsweise gar kein Kurzarbeitergeld erhalten.

Dr. Birgit Lambertz, stellv. Vorstandsvorsitzende des SOS-Kinderdorf e.V., mahnt: „Jedes Kind muss die gleichen Chancen für eine gute Zukunft haben, unabhängig von den Möglichkeiten seiner Eltern. Armut beeinträchtigt die Teilhabe- und Entwicklungschancen von jungen Menschen erheblich. Dabei können wir es uns gar nicht leisten, auf das Potential von so vielen Kindern und Jugendlichen zu verzichten! Echte Chancengerechtigkeit ist in Deutschland  immer noch Utopie – in keinem anderen europäischen Land hängt der Bildungserfolg eines Kindes so stark von seiner Herkunft ab. SOS-Kinderdorf fordert die Politik auf, jetzt entschieden die Weichen zu stellen und Kinderarmut wirksam zurückzudrängen.“

Neue Analyse der Bertelsmann Stiftung zeigt: Mehr als ein Fünftel der Kinder bundesweit sind von Armut betroffen

Seit Jahren ist Kinderarmut eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland. Nach wie vor überschattet Armut den Alltag von mehr als einem Fünftel aller

Kinder bundesweit: 21,3 Prozent bzw. 2,8 Mio. Kinder und Jugendliche unter 18 leben oft viele Jahre ihrer Kindheit in einer Armutslage. Dies ist das Ergebnis einer kombinierten Armutsmessung, die sowohl die Armutsgefährdungsquote als auch Kinder im Grundsicherungsbezug berücksichtigt. Die Kinder- und Jugendarmut verharrt trotz langer guter wirtschaftlicher Entwicklung seit Jahren auf diesem hohen Niveau. Die neue Analyse der Bertelsmann Stiftung zeigt nun, dass die Corona-Krise das Problem der Kinderarmut noch weiter zu verschärfen droht. Kinderarmut bleibt ein ungelöstes strukturelles Problem in Deutschland, mit erheblichen Folgen für das Aufwachsen, das Wohlbefinden, die Bildung und die Zukunftschancen der Kinder. 

Der SOS-Kinderdorf e.V.:

SOS-Kinderdorf bietet Kindern in Not ein Zuhause und hilft dabei, die soziale Situation benachteiligter junger Menschen und Familien zu verbessern. In SOS-Kinderdörfern wachsen Kinder, deren leibliche Eltern sich aus verschiedenen Gründen nicht um sie kümmern können, in einem familiären Umfeld auf. Sie erhalten Schutz und Geborgenheit und damit das Rüstzeug für ein gelingendes Leben. Der SOS-Kinderdorfverein begleitet Mütter, Väter oder Familien und ihre Kinder von Anfang an in Mütter- und Familienzentren. Er bietet Frühförderung in seinen Kinder- und Begegnungseinrichtungen. Jugendlichen steht er zur Seite mit offenen Angeboten, bietet ihnen aber auch ein Zuhause in Jugendwohngemeinschaften sowie Perspektiven in berufsbildenden Einrichtungen. Ebenso gehören zum SOS-Kinderdorf e.V. die Dorfgemeinschaften für Menschen mit geistigen und seelischen Beeinträchtigungen. In Deutschland helfen in 39 Einrichtungen insgesamt über 4.248 Mitarbeiter. Der Verein erreicht und unterstützt mit seinen Angeboten rund 107.000 Kinder, Jugendliche und Familien in erschwerten Lebenslagen. Darüber hinaus finanziert der deutsche SOS-Kinderdorfverein 117 SOS-Einrichtungen in 36 Ländern weltweit.

Mehr Informationen unter www.sos-kinderdorf.de