Freitag, 22. November 2019

Umfrage zeigt: Mehr als die Hälfte der Eltern würden ihr Kind auf eine freie Schule schicken

Unterricht an einer Waldorfschule. Das besondere pädagogische Konzept wird bei Eltern immer beliebter. Copyright: Bund der Freien Waldorfschulen
Die Anzahl der Waldorfschüler*innen in Deutschland ist in den letzten 25 Jahren stark gewachsen. Dies ergab eine Auswertung des Bundes der Freien Waldorfschulen (BdFWS). Im Jahr 2017 besuchten 51,4 Prozent mehr Schüler*innen eine Freie Waldorfschule als im Jahr 1992.   

„Wie beliebt die Waldorfschulen sind, zeigt sich deutlich an der Schülerzahlentwicklung der letzten 25 Jahre“, so Thomas Rohloff, Abteilungsleiter der Bildungsökonomie im BdFWS. Die Eltern in Deutschland entscheiden sich immer mehr für eine alternative Pädagogik, was das konstante Wachstum der Waldorfschulen deutlich zeigt. Von 1992 bis 2017 gab es ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 1,7 Prozent. Gegenläufig die Entwicklung aller allgemeinbildenden Schulen: im selben Zeitraum sind die Schülerzahlen jährlich um durchschnittlich 0,5 Prozent zurückgegangen. 2017 besuchten 87.765 Schüler*innen eine Waldorfschule. 

Noch deutlicher ist die Statistik im Ost-West-Vergleich: In den neuen Bundesländern stieg die Zahl der Waldorfschüler*innen jährlich im Durchschnitt um 6,3 Prozent. Allerdings konnten hier die ersten Schulen erst nach der Wiedervereinigung öffnen. Auch der Schüleranteil der Schulen in freier Trägerschaft hat sich bundesweit deutlich erhöht. So waren es 1992 noch 4,8 Prozent der Schüler*innen, im Jahr 2017 waren es bereits 9,1 Prozent. Davon sind 11,6 Prozent Waldorfschüler*innen. 

Den wachsenden Zuspruch zu Schulen in freier Trägerschaft zeigt auch eine repräsentative Umfrage im Auftrag des BdFWS: 53 Prozent der Eltern in Deutschland würden ihr Kind bei gleicher Entfernung und gleichen Schulkosten auf eine freie Schule schicken. Für eine Schule in staatlicher Trägerschaft würden sich 41 Prozent der Eltern entscheiden.

Unter www.waldorfschule.de/elternstudie/gibt es weitere Informationen zur Elternstudie 2019 und den Kernforderungen des BdFWS an die Bildungspolitik.

Bund der Freien Waldorfschulen e.V. 
Die derzeit 249 deutschen Waldorfschulen haben sich zum Bund der Freien Waldorfschulen e.V. (BdFWS) mit Sitz in Stuttgart zusammengeschlossen, wo 1919 die erste Waldorfschule eröffnet wurde. In Deutschland besuchen 88.000 Schülerinnen und Schüler eine Waldorfschule. Seit 2013 sitzt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BdFWS als Zweigstelle in Hamburg. Die föderative Vereinigung lässt die Autonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsame Aufgaben und Interessen wahr.

Ein Brettspiel zu KI erobert die Klassenzimmer

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Tiergarten schildern Bundesbildungsministerin Anja Karliczek anhand des Brettspiels „Mensch, Maschine!“ ihre Erkenntnisse zur Jugendaktion im Wissenschaftsjahr 2019. © BMBF/Hans-Joachim Rickel


„Ich hätte nicht gedacht, dass wir mit Hilfe eines Brettspiels etwas über Maschinelles Lernen erfahren können. Ich bin dankbar, die Gelegenheit zu haben, im Unterricht mehr darüber erfahren zu können.“ (Incilay, Schülerin)


Berlin20. November 2019 – Über 2.000 Schulen und Bildungseinrichtungen haben die Lehrmaterialien und das Brettspiel der aktuellen Jugendaktion im Wissenschaftsjahr 2019 zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) bereits bestellt. Kern der Aktion ist das Spiel „Mensch, Maschine!“, mit dem Jugendliche spielerisch erfahren, wie maschinelle Lernprozesse funktionieren. Die hohen Bestellzahlen und das anhaltende Interesse stehen für den Erfolg der Aktion und unterstreichen den Bedarf an pädagogischen Angeboten zum Thema KI. Im Rahmen eines Pressegesprächs tauschten sich Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Berliner Gymnasiums Tiergarten aus. So auch Incilay, Schülerin der Qualifikationsstufe, die von dem Spiel begeistert ist und sich aufgrund der Jugendaktion künftig vermehrt mit dem Thema KI auseinandersetzen möchte.

Bundesbildungsministerin Karliczek betont: „In unserer immer digitaler werdenden Welt ist Künstliche Intelligenz (KI) eine Zukunftstechnologie. Daher ist es wichtig, schon Kindern und Jugendlichen KI nicht nur zu erklären, sondern sie auch dafür zu begeistern. Das gelingt mit dem Spiel ‚Mensch, Maschine!‘ ganz hervorragend. Das Brettspiel ermöglicht es – gerade aufgrund seiner analogen Form – das hochkomplexe maschinelle Lernen verständlich darzustellen. Wir werden daher 150 weitere Klassensätze produzieren lassen, damit mehr Schulen in Deutschland von diesem Angebot profitieren können. Denn klar ist, dass man sich an den Schulen fächerübergreifend mit KI beschäftigen muss.“

Auch der Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung, Dr. Ekkehard Winter, zeigt sich begeistert: „Das Spiel ist ein hervorragender Baustein, um Jugendliche in der Schule – oder auch andernorts – an Künstliche Intelligenz heranzuführen. Die Idee hat uns von Beginn an überzeugt. Umso mehr freut uns, dass die Aktion so gut angekommen ist. Aus dem Projekt werden sicherlich weitere Angebote hervorgehen.“

Am Austausch mit der Bundesministerin nahm auch Prof. Dr. Carsten Schulte vom Lehrstuhl für Informatikdidaktik an der Universität Paderborn teil, der gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen das Spiel entwickelt hat. Die anwesenden Lehrkräfte und Jugendlichen betonten das Alleinstellungsmerkmal der Aktion: Der einfache Einstieg in das komplexe Thema KI habe das Interesse der Jugendlichen sofort geweckt. Die Lehrmaterialien der Jugendaktion wurden von der Universität Paderborn im Projekt Data Science entwickelt, welches von der Deutsche Telekom Stiftung gefördert wird. Die Herausgabe des Spiels erfolgt gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Jugendaktion ist Teil des Wissenschaftsjahres 2019, das den vielfältigen Fragen zum Thema KI nachgeht.

Dienstag, 19. November 2019

Die SPIEGEL-Gruppe startet die Bildungsinitiative SPIEGEL Ed zur Stärkung von Medien- und Nachrichtenkompetenz


Kindern helfen, Lernschwierigkeiten zu überwinden


Helfen Sie Kindern ihre Lernschwierigkeit zu überwinden mit den Hochschulzertifikaten für integrative Lerntherapie. Foto: Stephan Klonk Fotodesign

Kindern und Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten zu helfen, ihre Belastungen abzubauen, ist eine erfüllende und dankbare Aufgabe. Unser Ziel ist es, Lerntherapeuten hierfür eine professionelle Ausbildung zu bieten, die sowohl akademisch als auch praxisorientiert ist.“, erklärt Zertifikatsleiter Dr. Lorenz Huck. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Lerntherapie verfügen die renommierten Duden Institute für Lerntherapie über praktische Erfahrung in der Gründung, im Aufbau und in der Führung von Lerntherapiepraxen. Durch die einzigartige Kooperation mit der SRH Fernhochschule, dem Qualitätsführer im Fernstudienmarkt, ist eine Fusion von Praxiserfahrung mit akademischer Ausbildung gelungen. Somit sind diese Zertifikate ein wichtiger Schritt, um die Lerntherapie zu professionalisieren und auf eine neue qualitativ hochwertige Ebene zu heben. 

Die Zertifikate „Integrative Lerntherapie bei Lese-Rechtschreib-Schwäche“ und „Integrative Lerntherapie bei Rechenschwäche“ sind besonders für Personen mit einem psychologischen oder pädagogischen Grundstudium oder mit umfangreichen Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen geeignet, die als feste oder freie Mitarbeiter in einer Lerntherapiepraxis arbeiten möchten. Auch Lehrkräfte, Mitarbeiter in der Schulpsychologie oder von Erziehungsberatungsstellen und Jugendämtern sind mit den Zertifikaten in der Lage, ihre beruflichen Herausforderungen noch kompetenter zu bewältigen. 

Mit dem zeit- und ortsunabhängigen Online-Lernmaterial erhalten die Zertifikatsteilnehmer unter anderem eine Einführung in die Grundlagen der Pädagogik und Psychologie sowie klinischen Psychologie für die Lerntherapie. In den anschließenden Praxismodulen lernen die Teilnehmer das theoretische Wissen in der Praxis anzuwenden. Mit Wahlmodulen wie zum Beispiel Entwicklungspsychologie, Schulsozialarbeit oder systemische Eltern- und Angehörigenberatung ist zudem eine individuelle Profilbildung möglich. 
 „Als Leiter einer lerntherapeutischen Praxis ist man Führungskraft von Mitarbeitern, Manager und Verkäufer sowie Unternehmer in der eigenen Praxis. Für eine erfolgreiche Arbeit in diesen Rollen benötigt man genauso umfassendes Wissen und praktische Kompetenzen wie auf lerntherapeutischem Gebiet“, so Dr. Gerd-Dietrich Schmidt, Geschäftsführer der Duden Institute für Lerntherapie. Das nötige Know-how zur Leitung einer lerntherapeutischen Praxis vermittelt das Zertifikat „Führung und Management einer Lerntherapiepraxis“. 

Einen umfassenden Einblick in die Hochschulzertifikate liefert das Video „Hochschulzertifikate für integrative Lerntherapie“ unter: https://youtu.be/2CeqHrQ_MHk 
SRH Fernhochschule – The Mobile University
Die staatlich anerkannte SRH Fernhochschule – The Mobile University ist spezialisiert auf berufsbegleitendes Studieren. Als Qualitätsführer im Fernstudium bietet sie seit über 20 Jahren ein flexibles und individualisierbares Studium parallel zu Beruf, Ausbildung oder Familie. Die persönliche Betreuung und zahlreiche Mobile-Learning-Elementen ermöglichen ein orts- und zeitunabhängiges Studium, das sich optimal in jede spezifische Lebenssituation integrieren lässt. Ihr Studienangebot umfasst 34 Bachelor- und Master-Studiengänge sowie Hochschul-zertifikate in den Bereichen Wirtschaft & Management, Psychologie & Gesundheit und Naturwissenschaft & Technologie. Derzeit sind an der Hochschule, die 2019 zur beliebtesten Fernhochschule in Deutschland gewählt wurde, über 5.100 Studierende immatrikuliert.

SRH Fernhochschule – The Mobile University
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Kirchstraße 26
88499 Riedlingen
Telefon: +49 7371 9315-0
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